OnPage-SEO

OnPage-SEO ist eines der wichtigsten Werkzeuge, wenn es darum geht, Ihre Website auf die ersten Positionen bei Google zu bringen und neue Nutzer zu gewinnen. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre Seiten Schritt für Schritt zielgerichtet optimieren und warum manche Schritte besser in die Hände von SEO-Profis gehören.

OnPage-SEO

OnPage-SEO ist eines der wichtigsten Werkzeuge, wenn es darum geht, Ihre Website auf die ersten Positionen bei Google zu bringen und neue Nutzer zu gewinnen. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre Seiten Schritt für Schritt zielgerichtet optimieren und warum manche Schritte besser in die Hände von SEO-Profis gehören.

Inhaltsverzeichnis

Unser Autor
steffen_pax_2
Steffen Wals
Content-Marketing & SEO-Experte mit Schwerpunkten in Organic Marketing
Artikel teilen
Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on email

Was ist OnPage-SEO?

Unter OnPage-SEO werden alle SEO-Maßnahmen zusammengefasst, die direkt auf der eigenen Website durchgeführt werden können. Dadurch stellt der OnPage-Bereich neben dem Off-Page-Bereich die zweite wichtige Säule effektiver und nachhaltiger SEO-Arbeit dar. Um die eigenen Suchmaschinenrankings zu verbessern, können sich die Maßnahmen sowohl auf die Website-Technik an sich, aber auch auf strukturelle Elemente sowie die Inhalte einer Seite beziehen.

Wo liegt der Unterschied zwischen OnPage- und OnSite-SEO?

Beide Kategorien werden heutzutage nur noch selten strikt voneinander getrennt, können jedoch für das grundlegende Verständnis von OnPage-SEO wichtig sein.

 

Bei der OnPage-Optimierung steht immer die einzelne Landingpage im Vordergrund, weshalb sich die Maßnahmen beispielsweise auf den Content und Keywords, die Verkürzung von Ladezeiten durch Bildoptimierung oder die Gestaltung von Meta-Title und -Description beziehen. 


Die OnSite-Optimierung bezieht sich hingegen auf die Website als Ganzes, also auf das Template bzw. das “Grundgerüst”. Die Maßnahmen betreffen beispielsweise den Aufbau einer sinnvollen URL-Struktur, Mobile-Optimierungen, Ladezeit-Optimierungen oder die Erstellung einer umfassenden Strategie für die interne Verlinkung.

Wie funktioniert OnPage-SEO?

Gute SEO-Arbeit im OnPage-Bereich umfasst grundsätzlich jedes Element und jede Struktur, die in irgendeiner Weise Einfluss auf die Suchmaschinenrankings bei Google haben kann. Dementsprechend gibt es auch eine ganze Reihe unterschiedlicher Aufgabenbereiche. Dazu gehören unter anderem:

Um Ihnen einen Einblick in den Umfang und die Vielfältigkeit guter SEO-Arbeit zu geben, wollen wir im Folgenden kurz auf die wichtigsten Bestandteile der einzelnen Bereiche eingehen und eine Art Checkliste bieten, die zeigt, worauf es bei der Umsetzung der Maßnahmen unbedingt zu achten gilt.

Crawlbarkeit & Indexierbarkeit

Damit eine Website überhaupt von Google (und anderen Suchmaschinen) gefunden und dadurch auch in den Suchergebnissen angezeigt bzw. gerankt werden kann, müssen die nötigen Voraussetzungen hinsichtlich Crawlbarkeit (Crawlability) und Indexierbarkeit (Indexing) geschaffen werden.

 

Um neue bzw. veränderte Seiten im Web zu finden, nutzen Suchmaschinen sogenannte Webcrawler (= Searchbots – z. B. GoogleBot). Damit Seiten überhaupt in den Suchergebnissen auftauchen können, muss also dafür gesorgt sein, dass Bots nicht von der Website ausgeschlossen werden und alle Seiten problemlos crawlen können. 

 

Nur weil eine Seite gecrawlt wird, wird sie jedoch nicht automatisch indexiert. Ob die Indexierung funktioniert und die Seite Rankings sammeln kann, lässt sich am einfachsten über die Google Search Console überprüfen. Die URL-Prüfung zeigt den Index-Status und gibt zusätzlich Infos bezüglich der Mobile-Nutzerfreundlichkeit und der implementierten strukturieren Daten. 

 

Sollte eine Seite bzw. URL nicht indexierbar sein, kann das unterschiedliche Gründe haben:

Zum letzten Punkt: Google entscheidet selbst, wie viele Unterseiten der Bot bei einer URL crawlt. Das passiert in Abhängigkeit vom PageRank, weshalb insbesondere neuen Websites häufig ein niedriges “Crawl-Budget” zugewiesen wird. Die Lösung: die interne Verlinkung der Seite verbessern und so mehr Zugriffspunkte für Bots schaffen. Zusätzlich helfen auch externe Backlinks dabei, die Autorität der Website zu erhöhen und damit das Crawl-Budget zu steigern.

OnPage-SEO – Crawlbudget
Steigerung des Crawl-Budgets durch Backlinks, Optimierung der internen Verlinkung und Pagespeedoptimierung

Canonicals

Insbesondere bei Websites mit vielen Landingpages kann es passieren, dass bestimmter Content auf mehreren Seiten bereitgestellt werden soll. Das Problem: Google kategorisiert doppelten Content als “Duplicate Content”, straft die Kopie häufig ab und nimmt mindestens eine der Seiten vom Index, da jeder Content nur unter einer URL erreichbar sein darf. 

 

Die Lösung für dieses Problem ist der Canonical-Tag. Dieser wird im Head-Bereich des HTML-Codes einer Seite integriert und verweist von dort auf die kanonische URL – also die URL, auf der sich der Originalcontent befindet. So indexiert Google immer nur die Quelle selbst. Um Fehler und Probleme zu vermeiden, ist es sinnvoll, den Canonical-Tag auf jeder Seite zu setzen und sie auf sich selbst verweisen zu lassen. Der Canonical-Tag für diese Seite würde beispielsweise so aussehen: 

 

https://www.pax-marketing.de/unsere-fachbereiche/suchmaschienenoptimierung/onpage/”>

Beispiel: Canonical in Google Webmaster Tools

Eingesetzt wird der Canonical-Tag in ganz unterschiedlichen Fällen:

Weiterleitungen: 301- & 302-Redirects

Egal ob es ein Server-Umzug oder eine Umstrukturierung der Website ist – es gibt eine ganze Reihe von Gründen, die dafür sorgen können, dass alte URLs nicht mehr gecrawlt werden sollen. Richtig gesetzte Weiterleitungen (Redirects) führen Crawler von der veralteten URL direkt zu der Stelle, an der sich der Content mittlerweile befindet. So wirkt dem GoogleBot erklärt, dass die Inhalte nicht gelöscht, sondern nur (temporär) umgezogen wurden. Saubere Redirects sind also unerlässlich, um Rankings und Backlinks beizubehalten

 

301-Weiterleitung: Diese Weiterleitung wird genutzt, wenn eine Seite dauerhaft umgezogen wird und an der neuen Stelle dieselbe Relevanz besitzt. Das ist beispielsweise bei einem Domain-, CMS- oder Shopsystem-Wechsel der Fall, aber auch wenn Kategorien bzw. Rubriken umbenannt oder eine Seite auf SSL-Verschlüsselung umgestellt wird. 

 

Die meisten CMS erleichtern bzw. automatisieren die Einrichtung von Redirects weitestgehend. Andernfalls wird folgende Zeile in .htaccess-Datei auf dem Server eingetragen: 

 

redirect 301 /url-alt/ https://www.domain.de/url-neu/

 

Für Google Chrome gibt es verschiedene Add-Ons, die Weiterleitungen auf der Seite automatisch finden anzeigen, ob diese funktionieren (Hier: Redirect Path).

302-Weiterleitung: Diese Weiterleitung kommt zum Einsatz, wenn sich die Ansicht bzw. Verfügbarkeit einer Seite nur temporär ändert. So lassen sich beispielsweise saisonale Angebote schalten, ohne dass es außerhalb der Saison zu Fehlermeldungen kommt.

Für die gesamte Website lassen sich vorhandene 301- und 302-Redirects beispielsweise über SEO-Spider wie Screaming Frog filtern.

Sitemap.xml

Die Sitemap gibt Webcrawlern einen schnellen Überblick über die einzelnen Seiten auf der Domain und kann in gewisser Weise als Navigationsgerät verstanden werden. Indem alle wichtigen URLs in der Sitemap-Datei gelistet sind, weiß der GoogleBot exakt, an welcher Stelle sich die Seiten befinden und kann dadurch effektiver crawlen.

Crawling & Indexierung – sitemap.xml Beispiel
Beispiel-Sitemap

URLs

Für SEO-freundliche URLs gibt es einige einfache Grundregeln, die beachtet werden sollten. Im Zentrum stehen dabei die sogenannten “sprechenden URLs”. Das bedeutet: Die URLs der Seite sollten bereits einen Überblick darüber geben, was sich auf jeder einzelnen Landingpage befindet. So weiß ein Leser, was ihn erwartet und ist eher bereit, Inhalte zu teilen (und zu klicken). 

 

Beispiel für sprechende URL:

www.pax-marketing.de/unsere-fachbereiche/suchmaschinenoptimierung/onpage-seo/

 

Beispiel für nicht-sprechende URL:

www.pax-marketing.de/marketing/themen/uebersicht-thema-1/

 

Je länger die URL wird, desto weniger Gewicht bemisst Google den Begriffen, die an ihrem Ende stehen. URLs sollten deshalb – insofern sinnvoll – möglichst kurz sein und einen klaren hierarchischen Aufbau haben. 

 

Checkliste für SEO-freundliche URLs:

Links und interne Verlinkung

Links sind nicht nur der Hauptbestandteil der OffPage-Optimierung, sondern spielen auch im OnPage-Bereich eine wichtige Rolle – wenn auch in anderer Art und Weise. Eine sauber implementierte interne Verlinkung bietet dem Nutzer einen Mehrwert, hilft Bots beim Crawlen und verteilt Link Juice auf unterschiedliche Seiten. Damit ist die “Ranking-Power” gemeint, die innerhalb einer Website zwischen den einzelnen Landingpages weitergeleitet werden kann. 


Am effektivsten ist die interne Verlinkung der Seiten, wenn die Anker-Texte möglichst nah am Main-Keyword liegen und auf unterschiedlichen Landingpages möglichst wenig Variationen enthalten. Zusätzlich sollte bestenfalls ein thematischer Zusammenhang zwischen den verlinkten Seiten gegeben sein – beim Einrichten systematischer interner Verlinkungen können beispielsweise feste Linkboxen helfen.

Interne Verlinkung: Unstrukturierte Verlinkung (links) vs. Verlinkung nach Themen (rechts)

Externe Links

Externe Links zu verwandten bzw. ähnlichen Themen unterstützen den GoogleBot bei der Interpretation und Gewichtung der eigenen Inhalte. Wichtig ist hierbei vor allem, die Domainautorität der Zielseite vorab zu überprüfen und nur Links auf Seiten zu setzen, mit denen man tatsächlich in Verbindung gebracht werden möchte. Bei der Menge an externen Links hat sich die Zahl von 2 bis 3 Verlinkungen je 1000 Wörter Content als guter Richtwert etabliert. 


Wichtig: Externe Links sollten immer so eingestellt werden, dass sie sich in einem neuen Fenster öffnen, sodass Leser die Seite nicht verlassen. Zusätzlich sollten gesponserte Links immer mit rel=”sponsored” und Links zu User Generated Content mit rel=”ugc” versehen werden. Bei Unsicherheiten oder Websites mit geringerer Autorität ist es sinnvoll, rel=”nofollow” anzufügen.

Breadcrumbs

Breadcrumbs gehören heutzutage zu den Standard-Elementen der meisten Websites. Mit den “Brotkrümeln” ist in diesem Fall eine Pfad-Navigation gemeint, die dem Nutzer einen besseren Überblick über die Website ermöglicht. Die Breadcrumb-Navigation für diese Seite wäre beispielsweise: 

 

Startseite > Unsere Fachbereiche > Suchmaschinenoptimierung > OnPage-SEO

 

Google kann in den Suchergebnissen nicht nur die URL selbst, sondern auch die zugehörige Breadcrumb-Navigation anzeigen. Bei der Umsetzung gibt es aus SEO-Perspektive einige Besonderheiten zu beachten:

Wichtig ist hierbei, sich vorab immer genauestens mit den Google-Richtlinien für Webmaster vertraut zu machen, da sich einige der Ansätze – bei falscher Ausführung – nahe dem Black-Hat-Bereich bewegen und dementsprechend auch Abstrafungen seitens Google zur Folge haben können.

Ladezeiten & Pagespeed-Optimierungen

Die Ladezeit einer Seite gehört mit zu den Ranking-Faktoren, die auch seitens Google offiziell bestätigt wurden und spielt insbesondere für das Mobile-Ranking eine wichtige Rolle. Einige Tools und Maßnahmen können dabei helfen, Ladezeiten deutlich zu verringern. Werden die Ladezeiten in den Bereich von wenigen Sekunden gedrückt, lässt sich das auch an den Rankings und Conversions ablesen. Die aktuelle Ladezeit und potenzielle Probleme lassen sich unter anderem mit Google PageSpeed Insights und WebPageTest auslesen.

Beispiel für Google Pagespeed Analyse

Server-Performance / Hosting

Auch wenn Hosting-Angebote aus dem Ausland häufig günstiger sind, wird diese Ersparnis meistens mit einer längeren Ladezeit bezahlt. Der Server-Standort sollte immer möglichst nah an dem Ort liegen, von dem die meisten User auf die Seite zugreifen. Wer bereits Server-seitig mit langen Ladezeiten zu kämpfen hat, wird auch mit den anderen hier genannten Maßnahmen nicht die Erfolge erzielen, die für gute Rankings nötig sind.

http/2

Der Nachfolger des HTTP/1.1-Protokolls verbessert unter anderem die Geschwindigkeit, Effizienz und Sicherheit der Datenübertragung, da nicht mehr parallel mehrere Verbindungen genutzt werden, sondern mehrere Dateien komprimiert über eine einzelne Verbindung geladen werden. So wird nicht nur die Übertragung an sich, sondern auch die Verarbeitung der Daten deutlich beschleunigt. Zudem ist http/2 in der Lage, einzelnen Datenpaketen unterschiedliche Prioritäten zuzuweisen. So können immer zunächst die Daten geladen werden, die für einen schnellen Aufbau der Seite am wichtigsten sind.

CDN (Content Delivery Network)

In einem CDN sind mehrere Server an verschiedenen Standorten der Welt miteinander verbunden. Während ein Ausgangs-Server die Original-Datein der Website speichert, können die sogenannten Replica-Server flexibel darauf zugreifen und die Dateien selbst spiegeln. Das bedeutet: Nutzer können die Daten der Website immer von dem Server des CDN abrufen, der sich am nächsten zu ihrem eigenen Standort befindet. Zusätzlich wird die Last auf den Hauptserver verringert, da die Daten parallel vom CDN geladen werden können. 


Welche Daten mithilfe eines CDN geladen werden sollen, können Webseitenbetreiber selbst entscheiden. Häufig kommt das System bei statischen Websitedaten (z. B. Bilder) und größeren Medien-Files (z. B. Videos) zum Einsatz. Zudem sind CDNs natürlich vor allem dann sinnvoll, wenn die Inhalte Ihrer Website international abgerufen werden.

Bilder komprimieren

Hochauflösende PNGs werten die Website auf und können ein wichtiger Eyecatcher sein, ziehen die Ladezeiten aber meistens in Mitleidenschaft wie kaum ein anderes Element. Das Problem: Web-Bilder mit höherer Auflösung haben schnell eine Dateigröße zwischen 500kb und 2mb, wodurch sie zum Gift für den Pagespeed werden.


Eine Faustregel lässt sich nur schwer formulieren, da eine “SEO-freundliche” Bildgröße auch immer davon abhängig ist, wie viele Bilder sich auf der Seite befinden und in welcher Auflösung diese angezeigt werden. Letztendlich muss hier jeder selbst das Verhältnis von Bildqualität zu Dateigröße finden, das funktioniert. Wer viele Bilder auf einer Seite hat, sollte versuchen, diese jeweils möglichst unter einer Dateigröße von 100kb zu halten. Beim Komprimieren helfen schon einfache Online-Tools wie bildverkleinern.com.

Lazy-Load-Implementierung (asynchrones Laden von Ressourcen)

Lazy Loading bedeutet, dass die elementaren Bestandteile einer Website priorisiert werden und zusätzliche Elemente (u. a. Bilder, Videos) erst dann geladen werden, wenn sie tatsächlich benötigt werden. In der Praxis bedeutete das beispielsweise, dass bei längeren Seiten spätere Inhalte erst geladen werden, wenn der Leser tatsächlich in diesen Bereich scrollt. Da so zunächst nur die “kritischen” Elemente geladen werden müssen, verbessert sich die Ladezeit der Seite erheblich. Google unterstützt die Implementierung aktiv und hat unter anderem einen Ratgeber zum Umgang mit Lazy-Load-Inhalten veröffentlicht.

CSS und JS optimieren

Seit http/2 immer flächendeckender implementiert wird, hat die Optimierung von CSS- und JavaScript-Datein ein Stück weit an Bedeutung verloren. Schaden kann das “Minifizieren” solcher Dateien dennoch nicht. Dabei handelt es sich in gewisser Weise jedoch um eine Wissenschaft, weshalb das Thema eher von erfahrenen Webmastern aufgegriffen werden sollte.

Strukturierte Daten & Rich Snippets

Bei strukturierten Daten (Structured Data) handelt es sich um ein standardisiertes Format von Code, das Google beim Analysieren und Klassifizieren von Inhalten hilft, da beispielsweise direkt Informationen zur Art und Bedeutung von Seiten geliefert werden. Häufig lassen sich die jeweiligen Code-Schemata für Aspekte wie Breadcrumbs oder Autorendaten dabei direkt über das jeweilige CMS oder Plugins integrieren. Ob die strukturierten Daten richtig eingefügt wurden, lässt sich unter anderem über Googles Testing-Tool überprüfen.

Rich Snippets

Die strukturierten Daten helfen unter anderem dabei, dass die eigene Seite in den Suchergebnissen in Form eines Rich Snippets angezeigt wird. Das bedeutet, dass der Nutzer bereits auf der SERP-Ebene zusätzliche relevante Informationen angezeigt bekommt. Ein typisches Beispiel dafür sind Rezepte. Ist das passende Rezept-Schema-Markup auf der Seite vorhanden, werden direkt zusätzliche Hilfs-Informationen (z. B. Zutaten, Kalorien) mitgeliefert.

 

Arten von Rich Snippets:

Welche Schemata tatsächlich sinnvoll sind, hängt immer auch von der jeweiligen Branche ab. Online-Shops sollten ihre Produkte beispielsweise zwingend mit dem Product-Schema versehen, um unter anderem den Preis und auch Käuferbewertungen direkt in den Suchergebnissen anzeigen zu lassen. News-Seiten erhalten durch die richtige Auszeichnung häufig auffällige Schlagzeilen-Snippets.

FAQ-Snippets

Ein sinnvoller Einsatz von Structured Data, der sich auf viele unterschiedliche Branchen übertragen lässt, ist das FAQ-Schema. Dadurch können direkt am Suchergebnis relevante Fragen beantwortet werden, die einerseits für ein auffälligeres Erscheinungsbild sorgen und durch das frühzeitige Beantworten von Fragen auch zusätzliche Nutzer anziehen. Werden allgemeingültige Fragen hier besonders gut beantwortet, nimmt Google diese häufig in ein FAQ-Element auf, das auf “Position 0” bereits vor allen anderen Suchergebnissen angezeigt wird.

Beispiel für Google Pagespeed Analyse

Mobile First

Das Mantra “Mobile First” hat mittlerweile selbst verschiedene Stadien durchlaufen. Ursprünglich dazu gedacht, Webmaster überhaupt darauf aufmerksam zu machen, dass eine mobile Seite relevant ist, wurde es zwischenzeitlich beinahe deckungsgleich mit Responsive-Design-Ansätzen verwendet. Grundsätzlich sollte “Mobile first” so verstanden werden, dass die Mobile-Version der Seite von der ersten Sekunde an in die Entwicklung einbezogen wird und alle Versionen der Website so gestaltet sind, dass für keinen Nutzer – unabhängig vom verwendeten Gerät – irgendwelche Nachteile oder Einschränkungen entstehen. 


Da mittlerweile die meisten Webmaster an dem Punkt angekommen sein dürfte, die eigene Website vorrangig für Mobilgeräte zu optimieren, setzt Google in der zweiten Jahreshälfte 2020 zum letzten Schritt an: “Mobile First Indexing” sorgt dafür, dass nur noch die Ranking-Faktoren der mobilen Version einer Website relevant sind – auch für das Ranking auf Desktop-Geräten.

HTTPS und SSL-Verschlüsselung

Der Wechsel auf HTTPS sollte mittlerweile ohnehin längst vollzogen sein. Damit Webmaster generell mehr Wert auf die sichere Verschlüsselung von Websites legen, hilft Google aber auch ganz aktiv nach: Seiten, die nicht via SSL verschlüsselt sind, werden von Googles eigenem Chrome-Browser automatisch als “nicht sicher” deklariert und unsichere Verbindungen können direkten Einfluss auf die Rankings haben. Eine größere Abschreckung für potenzielle Besucher gibt es wohl kaum. 

Sichere Verbindung SSL Verschlüsselung durch https und SSL-Verschlüsselung

Seit der DSGVO-Reform im 2018 ist die SSL-Verschlüsselung zudem Pflicht, sobald personenbezogene Daten (z. B. via Kontaktformular, Login-Bereich, Newsletter-Anmeldung) eingegeben werden sollen. Neben dem Datenschutz hat die Verschlüsselung der Seite noch einen ganz einfachen Vorteil für die Nutzer: Durch einen Blick lässt sich so sofort erkennen, ob man sich auf einer originalen Website oder beispielsweise auf einem Phishing-Nachbau befindet. 

 

Um die eigene Website auf HTTPS umzustellen und mit SSL zu verschlüsseln, benötigen sie zunächst ein auf dem Server installiertes SSL-Zertifikat. Dieses ist in vielen Hosting-Paketen enthalten, lässt sich aber unter anderem auch über geotrust.com oder letsencrypt.org beantragen. Die Umstellung auf HTTPS kann mehr oder weniger aufwendig sein – immer abhängig davon, auf welchem CMS und Struktur Ihre Website basiert.

 

Da mittlerweile die meisten Webmaster an dem Punkt angekommen sein dürfte, die eigene Website vorrangig für Mobilgeräte zu optimieren, setzt Google in der zweiten Jahreshälfte 2020 zum letzten Schritt an: “Mobile First Indexing” sorgt dafür, dass nur noch die Ranking-Faktoren der mobilen Version einer Website relevant sind – auch für das Ranking auf Desktop-Geräten.

Google Snippets: Meta-Title & Meta-Description

Neben der URL sind der Title-Tag und die Meta-Description die Elemente, die ein potenzieller Seitenbesucher zuerst in den Suchergebnissen bei Google & Co. sieht. Beides sollte also sowohl inhaltlich als auch optisch so gestaltet sein, dass sie als Türöffner funktionieren.

Title-Tag

Der Meta-Title gehört mit zu den Ranking-Faktoren und muss deshalb vor allem die Relevanz der Seite in Hinblick auf die Suchanfrage des Lesers verdeutlichen. Er sollte das Haupt-Keyword der Landingpage enthalten und gleichzeitig möglichst viele Long-Tail-Keywords abdecken. Damit der Titel auf allen Geräten richtig angezeigt wird, sollte er zwischen 50 und 60 Zeichen liegen. 


Beispiel: OffPage-SEO richtig umsetzen – Anleitung & Checklist

Meta-Description

Der Inhalt der Meta-Desription fließt zwar nicht in das Ranking ein, gibt dem Nutzer aber einen frühzeitigen Überblick über den Inhalt der Seite, wodurch die CTR (Click-Through-Rate) erhöht und ein besseres Verhältnis von Inhalt zu User-Erwartung erzeugt wird. Auch hier sollte das Haupt-Keyword enthalten sein. Die Länge liegt im besten Fall zwischen 140 und 155 Zeichen. Überprüfen lassen sich die Längen von Meta-Title und Description mit Online-Tools wie serpsim.com.


Beispiel: Wie funktioniert OffPage-SEO? | OnPage & OnSite | Schritt-für-Schritt-Anleitung für Einsteiger | Einfach Google-Rankings steigern

Content

Ob der Content bzw. Inhalte der Website tatsächlich mit in den OnPage-SEO-Bereich zählen, wird immer wieder diskutiert – immerhin ist Content-Marketing ein ganz eigenes Feld. Fest steht aber auch: Ohne den passenden Content laufen auch die effektivsten SEO-Maßnahmen letztendlich ins Leere, weshalb es durchaus sinnvoll ist, die Content-Produktion und Analyse als – wenn auch sehr großen – Unterbereich des OnPage-SEO anzusehen.

Content-Strategie

Wie der “richtige” Content für eine Website aussieht, lässt sich natürlich nicht pauschalisieren. Was die reine Form des Contents angeht, lohnt sich in den meisten Fällen ein genauer Blick auf die Konkurrenz: Wer deren Inhalte analysiert und selbst in besserer Ausführung umsetzt, hat immer gute Chancen, besser zu ranken. Die SERPs und auch die Google Ads zum Thema geben einen guten Überblick darüber, für welche Aspekte sich Nutzer tatsächlich interessieren (= Suchintention). 

 

Hinsichtlich Medienformat (Text, Audio, Bild, Video), Contentformat (z. B. Anleitung, Ratgeber), Zweck und Nutzen lassen sich unterschiedliche Content-Arten bis ins Kleinste aufschlüsseln. Eine einfachere Unterscheidung kann folgendermaßen aussehen:

Auch wenn häufig der redaktionelle Content im Mittelpunkt steht, legt eine gute Content-Strategie natürlich Wert darauf, dem Nutzer an allen Stellen hochwertigen Content bzw. Inhalte zu liefern. Das kann auch heißen, mehrere Content-Typen miteinander zu verbinden und individuelle Lösungen für die eigene Website zu entwerfen. Abwechslungsreicher und qualitativer Content wird Nutzer ansprechen – insofern sowohl der Inhalt als auch das Format und die Form sinnvoll, durchdacht und aufeinander abgestimmt sind.

Transaktionaler vs. informativer Content

Eine Unterscheidung, die zusätzlich relevant sein kann, ist die zwischen transaktionalem und informativem Content. Transaktionaler Content soll die Kaufentscheidung positiv beeinflussen und benennt deshalb beispielsweise Vorteile des präsentierten Produkts oder Besonderheiten, die Ihr Unternehmen der Konkurrenz voraus hat. 

 

Informativer Content soll dem Leser einen Mehrwert bieten und bildet ein Thema deshalb möglichst in Vollständigkeit ab. Oder: Der Content beantwortet alle relevanten Fragen, die der Leser haben könnte. 


In der Praxis sind bei Content-Arten nur selten vollständig voneinander getrennt. So wird häufig informativer Content genutzt, um Leser auf die Seite zu lenken. In diesen informativen Content fließen jedoch immer wieder transaktionale Elemente (z. B. Pitch-Abschnitt) ein, die deutlich machen, wo die eigenen Vorteile in Bezug auf das Thema liegen. Guter und ausführlicher, informativer Content positioniert Ihr Unternehmen als Experte auf dem Gebiet und fördert so auch die Chancen für eine Transaktion bzw. Conversion.

Content-Guidelines & Briefings

Bevor wir auf die Feinheiten von Content aus der technischen SEO-Perspektive eingehen, ist es sinnvoll, einen kurzen Blick auf die Art und Weise, wie “SEO-orientierter” Content erstellt werden sollte, zu werfen. Auch wenn Formate wie Videos, Infografiken & Co. immer relevanter werden, steht im Mittelpunkt meistens dennoch Content in Text-Form. Folgende Aspekte spielen bei der Erstellung häufig eine Rolle:

 

Textlänge: Feste Textlängen vorzugeben, hat keinen Sinn – ein guter SEO-Text ist meistens so lang, wie er sein muss. Das bedeutet: Wer alle relevanten Fragen zu einem Thema beantwortet und damit für inhaltliche “Vollständigkeit” sorgt, hat fast automatisch einen Text in der richtigen Länge. Gute SEO-Texte können daher 700 oder auch 1600 Wörter haben. Häufig hilft hier auch ein kurzer Blick zur direkten Konkurrenz – im Optimalfall sind die eigenen Texte ein Stück länger.

 

Struktur: Ein guter SEO-Text verfolgt eine logische Struktur und macht dem Lesen das Überfliegen einfach. Kurze Absätze sorgen für Übersichtlichkeit und strukturieren automatisch.

 

Lesbarkeit und Stil: Grammatik und Zeichensetzung verlieren auf Social Media zunehmend an Bedeutung, sind bei Google aber nach wie vor beliebt. Schlechte Grammatik und Rechtschreibung werden von Google schnell mit einem “Low Quality Content”-Branding der Website bestraft. Ähnlich wichtig: Zu wissen, für welches Publikum man schreibt und den eigenen Schreibstil dahingehend anzupassen.

 

Content-Briefing: Unsere Empfehlung: Bevor die ersten Texte für eine Website erstellt werden, sollte am besten ein Content-Briefing verfasst werden. Darin sind alle wichtigen Punkte (ungefähre Wortanzahl, Struktur, wichtige inhaltliche Elemente, Ansprache, stilistische Aspekte) enthalten, die in die Texterstellung einfließen sollen. Anschließend wird anhand dieses Briefings ein erster Beispiel-Text erstellt, der daraufhin – insofern verfügbar – im Team analysiert werden kann. Insbesondere bei größeren Projekten mit mehreren Textern und Content-Managern hilft ein solches Briefing dabei, eine einheitliche Content-Strategie und -Struktur auf der gesamten Website zu etablieren.

 

FAQs: Wer viel textbasierten Content erstellt, sollte die Chance nutzen und diesen parallel zu einer FAQ-Sammlung zusammenfassen, um den Leser einen Mehrwert zu bieten. Mithilfe des passenden Structured Data Mark-ups lässt sich zudem die Chance erhöhen, dass gute Fragen und Antworten direkt in den SERPs (am Suchergebnis selbst) oder im übergeordneten FAQ-Snippet auf “Position 0” angezeigt werden.

Keywords

Welche Rolle die Keywords tatsächlich einnehmen und wie mit ihnen am besten umzugehen ist, wird im SEO-Bereich seit jeher stark diskutiert. Was fest steht: Die Keyword-Dichte im Content spielt längst nicht mehr die Rolle, die ihr früher einmal zugesprochen wurde. 


Google legt mittlerweile weitaus mehr Wert auf natürliche Platzierungen der Keywords. Das bedeutet: Wer einen guten SEO-Text schreibt und ein Thema in seiner vollen Breite abdeckt, wird automatisch genügend Keyword-Platzierungen haben. Grundsätzlich ist eine Main-Keyword-Dichte rund um 1 % absolut ausreichend. Auch hier lohnt sich aber ein Blick auf die Konkurrenz, um ein besseres Gefühl zu bekommen.

Informativer Content soll dem Leser einen Mehrwert bieten und bildet ein Thema deshalb möglichst in Vollständigkeit ab. Oder: Der Content beantwortet alle relevanten Fragen, die der Leser haben könnte. 

 

In der Praxis sind bei Content-Arten nur selten vollständig voneinander getrennt. So wird häufig informativer Content genutzt, um Leser auf die Seite zu lenken. In diesen informativen Content fließen jedoch immer wieder transaktionale Elemente (z. B. Pitch-Abschnitt) ein, die deutlich machen, wo die eigenen Vorteile in Bezug auf das Thema liegen. Guter und ausführlicher, informativer Content positioniert Ihr Unternehmen als Experte auf dem Gebiet und fördert so auch die Chancen für eine Transaktion bzw. Conversion.

 

Auch wenn die Keyword-Dichte heutzutage nicht mehr im Mittelpunkt steht, gibt es dennoch einige geschickte Platzierungen, die direkten Einfluss auf die Rankings haben. Je nach Art der Keywords sollten sie an folgenden Stellen auf der Website vorkommen:


Main Keyword:

Secondary Keywords:

WDF*IDF & LSI

Wer sich mit der Content-Produktion aus SEO-Sicht beschäftigt wird früher oder später über die Abkürzungen WDF*IDF (within document frequency* inverse document frequency) und LSI (Latent Semantik Indexing) stolpern. 

WDF*IDF ist eine Methode, mit der die Häufigkeit eines Keywords innerhalb des eigenen Contents der Häufigkeit in anderen relevanten Dokumenten gegenübergestellt wird. Die Methode ist unter SEO-Spezialisten jedoch durchaus umstritten und wird häufig vor allem dazu genutzt, um einen besseren Überblick über die relevanten Aspekte eines Themas zu erhalten.


LSI umschreibt den Ansatz, wichtige (sekundäre) Keywords rund um das Hauptthema zu erkennen und in den Content einfließen zu lassen. Im kleineren Rahmen lassen sich diese Unterthemen bereits im “Andere suchten auch nach”-Abschnitt in den SERPs nachvollziehen. Beim Finden relevanter Synonyme, Keyword-Variationen und inhaltlicher Lücken helfen SEO-Tools wie SEMRush.

WDF*IDF Analyse Beispiel
Beispiel für WDF*IDF-Analyse

Content aus technischer Perspektive

Zusätzlich zu den inhaltlichen und qualitativen Fragen gibt es natürlich auch einige technische Aspekte, die der Content erfüllen sollte, um als SEO-kompatibel angesehen zu werden.

HTML-Überschriften

Überschriften werden im Web hierarchisch von H1 bis H6 strukturiert. Die wichtigste Regel: Die Haupt-Überschrift der Seite ist immer eine – und die einzige – H1. Die weiteren Überschriften sollten sinnvoll gegliedert werden, um Struktur zu schaffen und dem Nutzer die Navigation zu erleichtern. Das Haupt-Keyword muss in der H1 vorkommen und sollte zusätzlich in mindestens einer H2 platziert werden. Secondary Keywords lassen sich häufig gut in H2s platzieren und helfen so automatisch beim Strukturieren von Texten.

Duplicate Content

Doppelte Inhalte auf einer Website werden von Google als No-Go gesehen und haben dementsprechend auch Sichtbarkeitsverluste zur Folge. Texte sollten deshalb niemals von einer auf die andere Landingpage übernommen bzw. kopiert werden. 

 

Da sich inhaltliche Überschneidungen aber je nach Art der Seite schlichtweg nicht vermeiden lassen, müssen sie bereits bei der Content-Erstellung miteinbezogen werden. Eine Möglichkeit ist dabei das sogenannte Content-Spinning: Inhaltsgleiche Abschnitte werden mithilfe von Umstellungen und Synonymen so umformuliert, dass der Sinn zwar erhalten bleibt, die Texte aber sprachlich weit genug auseinandergehen, um als unabhängiger Content gesehen zu werden. 


Zur Vermeidung von Duplicate Content gehört auch, darauf zu achten, dass sich Content auf einzelnen Landingpages nicht “kannibalisiert”. Das bedeutet: Je Suchintention sollt es immer nur eine Landingpage geben, sodass nicht mehrere Seiten in den SERPs auftauchen und die Rankings automatisch geschwächt werden.

Bilder, Videos & Audio

Wie Bilder am besten SEO-freundlich komprimiert werden, haben wir bereits im Abschnitt “Ladezeiten & Pagespeed-Optimierungen” veranschaulicht. Die Menge und Auswahl der Bilder richtet sich natürlich größtenteils nach der Art des Contents. Generell ist es sinnvoll, mit Bildern bewusste Eyecatcher zu setzen, den Leser aber auch nicht zu überlasten, da der Hauptfokus meistens auf den Text-Elementen liegen soll.

 

Zu einer guten Bild-Auswahl gehört dabei auch, möglichst nicht auf Standard-Stockfotos zu setzen, die bereits auf hunderten anderen Seiten im Netz zu finden sind. Am besten sorgt man natürlich selbst für das passende Bildmaterial, insofern die (technischen) Möglichkeiten und das nötige Know-how vorhanden sind. Alternativ kann sich auch eine einmalige Investition in hochwertigeres Stock-Material lohnen. 


Aus technischer Perspektive ist es wichtig, Alt-Attribute zu setzen und möglichst eindeutige Dateinamen zu verwenden, um Google den Bildinhalt zu erklären und SEO-seitig für einen zusätzlichen Einstiegspunkt zu sorgen.

 

Hochwertige Videos bieten dem Nutzer nicht nur einen echten Mehrwert, sondern erhöhen auch die Besuchsdauer deutlich. Youtube hat sich mit der Zeit selbst zu einer der wichtigsten Suchmaschinen entwickelt, weshalb es immer sinnvoller ist, Videomaterial auf Youtube hochzuladen und auf der Website einzubinden, statt auf dem eigenen Server zu speichern. Mit dem passenden Schema-Markup lassen sich zusätzlich auffällige Rich Snippets in den SERPs erzeugen.

 

Auch Audio-Files (z. B. Podcasts) werten den Content deutlich auf und laden User zum längeren Verbleib auf der Seite ein. Die Einbindung von Audiofiles funktioniert u. a. über SoundCloud sehr einfach. Gleichzeitig sollten Sie aber – je nach Format – auch darauf achten, dass die Audiofiles direkt über gängige Podcast-Apps abrufbar sind. Bei längeren Audios werden nur wenige User diese direkt auf der Website hören. Deshalb sollte eine einfache, direkte Möglichkeit angeboten werden, diese für einen späteren Zeitpunkt zu speichern.

Usability

Mit der Usability (Nutzungsfähigkeit) einer Website ist ihre Benutzerfreundlichkeit gemeint. Diese ist natürlich zu einem Teil immer subjektiv und fällt vor allem dann auf, wenn sie nicht gegeben ist – dennoch gibt es einige Aspekte, die für eine objektive Nutzerfreundlichkeit essenziell sind:

Im Mittelpunkt steht dabei, die Erwartungen der Nutzer bestmöglich zu erfüllen. Das bedeutet beispielsweise, dass sich ein Nutzer schnell auf der Seite zurechtfindet, alle Informationen mit wenigen Klicks abrufen kann und auf dem Weg dorthin nicht gestört bzw. unterbrochen wird. Die Seite sollte deshalb eine klare Struktur haben, leicht zu navigieren sein und möglichst selbsterklärend funktionieren. Werden die Benutzerwartungen erfüllt, ist automatisch eine gute Usability gegeben. Dadurch sinkt die Absprungrate und die Conversions werden steigen.

Wie wird die Usability verbessert?

Usability hat vorrangig immer mit Effektivität und Effizienz zu tun. Diese Aspekte können sich in der Websitestruktur oder den Ladezeiten genauso zeigen, wie in der Qualität des Contents. 

 

Unter anderem helfen folgende Elemente und Schritte dabei, die Benutzerfreundlichkeit einer Seite zu erhöhen:

Nützliche SEO-Tools

Da SEO in den vergangenen Jahren immer mehr zum Mainstream-Thema geworden ist, sprießen auch immer mehr Tools und Software-Varianten aus dem Boden, die die Arbeit erleichtern sollen. Ein vollständiger Vergleich mit Blick auf Funktionen, Anwendungsgebiete und Kosten hätte vermutlich nochmals einen Artikel in derselben Länge zur Folge. Für den Einstieg in die SEO-Arbeit reicht meistens die Google Search Console in Verbindung mit einem guten SEO-Spider-Tool. Welche zusätzlichen Tools gebraucht werden, zeigt sich meistens erst mit der Zeit. 

 

Kostenpflichtige SEO-Tools – unsere Empfehlungen:

Kostenlose SEO-Tools – unsere Empfehlungen:

Web Content Accessibility Guidelines (WCAG)

Die “Web Content Accessibility Guidelines” zur barrierefreien Gestaltung sind zwar kein SEO-Tool im klassischen Sinne, sollten bei der SEO-Arbeit aber immer im Hinterkopf behalten werden. Der Leitfaden enthält internationale Standards für Webseiten und bezieht sich sowohl auf inhaltliche als auch technische Aspekte, die in vielen Fällen auch die SEO-Arbeit im OnPage-Bereich betreffen.

Warum sollte ich OnPage-SEO von einer Agentur machen lassen?

Aus rein technischer Perspektive lassen sich einige der genannten Maßnahmen auch für Laien umsetzten. Dennoch gibt es eine Reihe von Gründen, die zeigen, warum OnPage-SEO am besten in Hände einer erfahrenen Agentur gehört:

Unterschätzter Arbeitsaufwand

Alleine die Länge dieses Grundlagen-Artikels sollte deutlich gemacht haben: OnPage-SEO ist nichts, was man mal eben nebenbei macht oder als zusätzliche Aufgabe in eine bestehende Position integriert. Wer nachhaltige SEO-Maßnahmen für eine größere Website umsetzen will, hat es mit einem langfristigen Projekt zu tun, zu dem neben dem Umsetzen der Maßnahmen auch das ständige Monitoring und entsprechende Anpassungen gehören.

Fehlende Erfahrung als Risikofaktor

Wie Googles Ranking-Algorithmus tatsächlich funktioniert, ist nie zu 100 % nachvollziehbar und auch manche unserer genannten Tipps beziehen sich mehr auf begründete Vermutungen von SEO-Spezialisten statt auf offizielle Aussagen seitens Google. Wer OnPage-SEO effektiv und nachhaltig umsetzen will, braucht viel Erfahrung. Dazu gehört im besten Fall, an verschiedenen Projekten aus unterschiedlichen Branchen zu arbeiten und so Wissen aufzubauen, das die SEO-Arbeit als ganzes umfasst. Nur so lassen sich Fehler vermeiden, die im Ernstfall erhebliche Sichtbarkeitsverluste zur Folge haben können.

OnPage-SEO im ganzheitlichen Marketing-Kontext

Unterthemen wie Usability zeigen, dass sich OnPage-SEO auch immer direkt auf andere Marketing-Aspekte (z. B. Conversionrate-Optimierung) auswirkt. Als Agentur können wir unsere Erfahrung und Expertise aus unterschiedlichsten Online-Marketing-Bereichen (u. a. SEO, Performance-Marketing, SEA, Display-Marketing, Social Media, Native Advertising) um die SEO-Maßnahmen in eine ganzheitliche Online-Marketing-Strategie einzubinden. 


Da wir täglich mit unterschiedlichsten Start-ups und Unternehmen zusammenarbeiten, haben wir Einblick in viele unterschiedliche Produkte. Das hilft uns dabei, die Eigenheiten (z. B. Suchverhalten, Competitor) verschiedener Branchen und Märkte nachzuvollziehen und unsere Strategien dahingehend anzupassen. So finden wir immer die Maßnahmen, die genau zu Ihren Unternehmens- und Marketingzielen passen.

Pax Marketing UG (haftungsbeschränkt)

Greifswalder Straße 208

10405 Berlin

Logo Pax Marketing

Sie wollen mehr erfahren?

Wir sind jederzeit persönlich für Sie zur Stelle. Ob für eine erste Einschätzung oder eine tiefgehende Beratung.

 

Kostenloses Beratungsgespräch vereinbaren

Kostenlose Beratung anfragen